Frühstücken in Hamburg – Fleetschlößchen

FleetschlößchenEs ist kalt. Der Wind pfeift um die Häuser und durch die Straßenschluchten der Hafencity. Am hohen, blauen und wolkenlosen Himmel scheint die Sonne und lockt  Menschen mit Kind und Kegel ins Freie. So auch mich.

Lange ist es her, dass ich in der Hafencity war. Und da ich mir ohnehin eine Ausstellung im Haus der Photographie anschauen will, entschließe ich mich, vorher eine ordentliche Dosis frische Luft zu tanken.

Knapp eineinhalb Stunden später ist aus der Dosis fast eine Überdosis geworden, und ich brauche was Heißes und einen Platz zum Aufwärmen. Da mir die Touri-Cafés an der Promenade nicht zusagen, entscheide ich mich für das Fleetschlößchen.

Das Interior ist einfach. Die Theke so hoch, dass die Bedienung komplett dahinter verschwindet. Die Sonne scheint durch die kleinen Fenster und verleiht dem Raum eine gemütliche Atmosphäre. Es gibt nur eine handvoll Tische, aber ich habe Glück und finde einen freien Platz am Fenster in der Sonne. Das Publikum ist genauso ehrlich wie das Ambiente – kein Schnickschnack, kein Schickmicki.

Und so ist auch das Frühstück bestehend aus Brötchen, Toast, Aufschnitt, Käse, Marmelade, Obstsalat und O-Saft für ehrlich 4,50 Euro. Übrigens reicht eine Portion für 2 Leute. Den Latte Machiato gibt es für 3,10 Euro dazu. Darüber hinaus gibt es noch andere kleine Snacks und Gerichte, die irgendwie hinter der großen Theke zubereitet werden.

Hin und wieder kommen ein paar Touris rein und fragen nach dem Weg aber ansonsten hat man seine Ruhe vor den alles fotografierenden Kohorten aus anderen Städten und fernen Ländern, die sich hier überall rumtreiben.

Mein Fazit: Wenn man in der Hafencity oder Speicherstadt unterwegs ist, dann bietet das Fleetschlößchen eine erfrischende Alternative zum Rest der Bars und Bistros in der Gegend.

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