Here’s my number, so call me, maybe….

Andrews clutch job

Photo: Andrews clutch job by Bob n Renee  with Some rights reserved

Ihr kennt das. Man bringt seinen Wagen in die Werkstatt, und es ist eigentlich nur eine Kleinigkeit zu richten. Doch sicherheitshalber und für alle Fälle lässt man seine Telefonnummer da. „Rufen Sie mich bitte an, falls Ihnen noch irgendwas auffällt oder es Probleme geben sollte.“. „Klar, machen wir. Wenn wir uns nicht melden, ist der Wagen heute am frühen Nachmittag fertig.“.

Was in der Theorie ganz einfach erscheint, sieht in der Praxis leider völlig anders aus. Nach der Arbeit haste ich gerade noch kurz vor knapp beim Autoschrauber rein, und der erzählt mir (voller Stolz etwas entdeckt zu haben), dass das ja so gar nicht geht und überhaupt müsse neben den Bremsklötzen auch die Bremsscheiben gewechselt werden, da die kriminell (keine Ahnung warum „kriminell“) abgefahren sein. Ja sogar so schlimm, dass er mir die Rechnung nur über die Klötze nicht aber für die Montage ausstellen würde, um nicht am Ende noch in der Mithaftung zu sein, sollte etwas passieren.

Auf die Frage, warum er nicht einfach wie vereinbart angerufen hat, entgegnet er, dass ja nur die Klötze getauscht werden sollten. Aber das sei ja alles halb so schlimm, denn die Bremsscheiben wären ja schnell geliefert und der Einbau würde auch nicht lange dauern. Ob ich nicht den Wagen einfach stehen lassen möchte? Er wäre dann morgen am frühen Nachmittag fertig. NEIN! Will ich nicht!!!

Um’s kurz zu machen. Ich nahm den Wagen mit, da ich ihn heute Abend noch brauche, um ihn dann morgen früh pünktlich um 8 Uhr (!) wieder abzugeben, damit dann der Einbau, der heute hätte mit erledigt werden können, erfolgen kann. Jungs, so freundlich und nett ihr auch seid, ob ich das nächste Mal noch mal zu euch komme ist mehr als ungewiss.

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