Crowdfunding – Die Masse macht’s

Viele kennen das Problem: Man hat eine gute Idee, einen durchdachten Businessplan aber nicht die nötigen finanziellen Mittel, um die Idee auch in die Tat umzusetzen.  Neben den klassischen Methoden der Geldmittelbeschaffung wie Bankdarlehen, Unterstützung durch Familie und Freunde oder Venture-Capital-Gebern gibt es inzwischen eine weitere, nicht uninteressante Form der Finanzierung – das Crowdfunding.

Die Idee, die sich dahinter verbirgt ist die, dass man sein Projekt einer breiten Masse vorstellt, um möglichst viele Unterstützer dafür zu gewinnen. Der Geldgeber (Crowdfunder) erhält in der Regel eine Gegenleistung für sein finanzielles Engagement.

Die gesammelten Gelder werden allerdings erst dann dem Ideengeber zur Verfügung gestellt wenn eine vorab definierte Mindestkapitalsumme erreicht wurde. Außerdem muss das Geld per Definition zweckgebunden vom Ideengeber verwendet werden.

Momentan beschränkt sich Crowdfunding noch auf Projekte aus den Bereichen Musik, Film, Mode, Design und Kunst. Da Crowdfunding und die Umsetzung im Web noch relativ jung ist liegt der Grund dafür möglichweise in der höheren Internetaffinität der Kreativen.

Zu den relevanten Crowdfunding Plattformen zählen u.a. Kickstarter.com, indiegogo.com, rockethub.com, pozible.com, sonicangel.com, sellaband.com, Startnext.de, Inkubato.com, mysherpas.de und pling.de. Eine ausführliche Liste mit weiteren Plattformen findet man auf dem Blog von Leander Wattig.

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