Instagram

Instagram ist erschienen im Oktober 2010 und erfreut sich seit dem Start großer Beliebtheit. Das Konzept hinter Instagram ist so gut, wie simple: Mach ein Foto und teile es mit deinen Freunden.

Instagram ist eine Kamera-App mit einem integrierten sozialen Netzwerk, quasi Twitter für Fotos. Die Anwendung läuft auf dem iPhone, iPod touch und dem iPad und erfordert iOS 3.1.2 oder neuer.

Wenn man die App das erste Mal startet wird man aufgefordert, ein kostenloses Nutzerkonto anzulegen, denn ohne Registrierung lässt sich Instagram nicht verwenden.

Nach dem Start befindet man sich im Feed-Modus und sieht die Bilder der Personen denen man folgt. Zudem lassen sich die Bilder mit einem „? gefällt mir“ markieren oder auch kommentieren. Findet man anstößige Bilder, so lassen sich diese auch zur Prüfung markieren. Im Feed-Modus findet die Interaktion mit den anderen Instagram Usern statt.

Neben dem Feed-Modus gibt es die „Beliebt“ Seite auf der die aktuell beliebtesten Bilder der Community zu sehen sind. Klickt man auf eines der Bilder erhält man Informationen über den Verfasser, sieht wie viele Personen „gefällt mir“ geklickt haben und sieht die Kommentare. Klickt man auf den Namen des Verfassers, so kommt man auf dessen Seite und sieht weitere Fotos. Zudem hat man die Möglichkeit dem User zu „Folgen“. Intsgram bietet zudem die Möglichkeit über die Funktion „Freunde finden“, Twitter- und Facebookkontakte auf Instagram aufzuspüren. Außerdem lassen sich Freunde aus dem Adressbuch einladen.

Über den Menupunkt „Mitteilen“ lassen sich eigene Fotos aufnehmen oder man wählt ein bereits aufgenommenes Foto aus dem Fotoalbum aus. Anschließend bietet Intsagram die Möglichkeit das Bild noch mit Hilfe von 16 verschiedenen Filtern und einer Tilt-Shift Option weiterzubearbeiten. Die Ergebnisse hängen immer vom Ausgangsbild ab und sind zum Teil wirklich gut. Allerdings sind die Bearbeitungsmöglichkeiten in Instagram verglichen mit anderen Kamera- und Foto-Apps ehr rudimentär, wie z. Bsp. die Beschränkung auf ein quadratisches Format. Ist man mit dem Ergebnis zufrieden, dann kann man dem Bild noch eine Bildunterschrift verpassen, die als Kommentar dargestellt wird. Außerdem lässt sich noch ein Geotag hinzufügen und man kann die Veröffentlichung des Bildes gleich auf Facebook, Twitter, Flickr etc. mitteilen.

Im News Bereich sieht man Updates über die Aktivitäten der Personen denen man folgt. Man erfährt wem welches Foto gefällt und wer wem folgt. Außerdem kann man sehen, wie die eigenen Fotos bewertet wurden und wer einem folgt. Auch nicht zu unterschätzen sind die Hinweise wenn sich jemand aus der Kontaktliste, dem Facebookfreundeskreis oder ein Twitter-Follower neu bei Instagram angemeldet hat.

In der Profilverwaltung (ganz rechts) lassen sich die Zugriffsrechte auf die eigenen sozialen Netzwerke einstellen. Außerdem kann man die Privatsphäre auf „privat“ umstellen, so dass nur Personen, denen man Zugriff gewährt, die eigenen Fotos sehen können.

Etwas versteckt in der Kontoverwaltung oben rechts findet man dann auch noch unter dem Menu „Über“ die Nutzungsbedingungen von Instagram. Hier sollte man auf jeden Fall mal einen Blick reinwerfen, denn dann erfährt man, dass sich Instagram das Recht der uneingeschränkten, nicht exklusiven Nutzung der Inhalte vorbehält, die die User auf Instagram veröffentlichen. Hier ein Auszug: „… By displaying or publishing („posting“) any Content on or through the Instagram Services, you hereby grant to Instagram a non-exclusive, fully paid and royalty-free, worldwide, limited license to use, modify, delete from, add to, publicly perform, publicly display, reproduce and translate such Content, including without limitation distributing part or all of the Site in any media formats through any media channels, except Content not shared publicly („private“) will not be distributed outside the Instagram Services. …

Instagram eignet sich hervorragend, will man schnell und unkompliziert Fotos mit anderen Personen teilen und in anderen Netzwerken veröffentlichen. Wer mehr Wert auf Bildbearbeitung und Gestaltung legt, der sollte zu anderen Kamera-Apps greifen. Immerhin lassen sich die Bilder anschließend noch über Instagram importieren und verbreiten.

 

Schreibe einen Kommentar.